Werkstattaufgabe „Sinnesbox“

Sinn und Zweck der Veranstaltung ist vorrangig das Kennenlernen der vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten der Werkstätten, Hemmschwellen abzubauen, Materialien zu erproben und handwerklich-selbständiges Arbeiten zu trainieren.

Ausgangspunkt der Aufgabe ist eine vorgefertigte Box aus MDF mit den Maßen 240mm x 240mm x 120mm, die Sie zu gegebener Zeit in der Holzwerkstatt bekommen. Diese müssen Sie dann zusammenkleben bzw. nach den Vorgaben Ihres Entwurfs bearbeiten.

Teil I:
Sie werden in eine der fünf Gruppen (Sinne) eingeteilt. Erarbeiten Sie jeweils in der Gruppe verschiedene Entwürfe für den Inhalt Ihrer „Sinnesbox“ und besprechen Sie diese in der Gruppe. Verwenden Sie unterschiedlichste Materialien und Techniken. Jeder in der Gruppe sollte zum Schluss einen anderen Inhalt in der Box haben, jedoch den gleichen Sinn Ansprechen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie den Nutzer der Sinnesbox semantisch auf den Inhalt vorbereiten bzw. die Handhabung erklären. Dies könnte z.B. durch die Form der Öffnungen passieren. Die Ergebnisse sollten Sie in der nächsten Woche in Form von wenigstens vier Vormodellen Präsentieren können.

Teil II:
Nach der Besprechung und Auswahl Ihrer Vormodelle mit den Werkstattleitern werden Sie einem Werkstattpaten (Werkstattleiter) zugeteilt, der Sie über die gesamte Dauer des Projektes begleiten wird. Beginnen Sie mit der systematischen Arbeitsplanung und der Entwicklung von Herstellungsvorrichtungen zum Bau Ihrer Sinnesbox und deren Inhalt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Präzision der Ausführung. Vermeiden Sie durch eine gute Planung überflüssige Maschinenbenutzung und versuchen Sie so viel wie möglich mit manuellen Bearbeitungstechniken auszukommen. Verwenden Sie nur die von den jeweiligen Werkstätten vorgegebenen Materialien und Bearbeitungstechniken. Die Materialien werden in der Werkstatteinführung vorgestellt. Nutzen Sie bei der Planung die verschiedenen Materialeigenschaften aus. Um nochmals auf die meist gestellten Fragen einzugehen: Die Box sollte als Basis und Begrenzung dienen. Das heißt, Sie dürfen z. B. mit Einbuchtungen oder Öffnungen arbeiten, Klappen oder Deckel einbauen, Seitenteile versetzen oder Griffmulden einarbeiten. Die Box an sich sollte jedoch als solche erkennbar bleiben und das Raster nicht verlassen. Gerne können Sie natürlich auch etwas zum ausklappen oder ausziehen einbauen, sofern es sich wieder in die Box selbst einfügen lässt.  Die Vormodelle dienen als Visualisierung Ihrer Idee, an denen Ihr Gestaltungsansatz klar werden muss und die Funktion erprobt werden sollte.

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