Werkstattprojekt „hängen, schweben, balancieren“

Sinn und Zweck der Veranstaltung ist vorrangig das Kennenlernen der vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten der Werkstätten – Hemmschwellen abzubauen, Materialien zu erproben und handwerklich-selbständiges Arbeiten zu trainieren. Zudem werden bei dieser Aufgabe Grundlagen zum Umgang mit Formen, Formänderungen und prozesshaftes Vorgehen geschult.

Ausgangspunkt der Werkstattaufgabe sind die geometrischen Grundkörper (Quader, Kegel, Kugel, Zylinder, Pyramide, Würfel, Prismen, Mehrseiter).

Vorbereitung:
Suchen Sie sich einen oder mehrere Grundkörper aus, den/die Sie auf verblüffende Weise hängen, schweben oder balancieren sollen. Stichpunkte könnten u. a. Wippe, Mobile, Zaubertrick, optische Täuschung/Illusion, Drehung, Kettenreaktion, Schwerkraft, etc. sein. Die einzelnen Körper sollten einen Raum von 120mm x 120mm x 120mm, das gesamte Objekt einen Raum von 500mm x 500mm x 500mm nicht überschreiten.

Teil I
Nachdem wir Ihre Idee gemeinsam mit den Werkstattleitern besprochen haben, beginnen Sie mit der Erstellung eines Vormodells Ihres Objektes aus einfach zu bearbeitenden Materialien wie Papier, Modelliermasse, Styrodur, etc. In diesem Schritt sollten Sie sich zum einen über die Dimensionen und Details sowie die benötigten Arbeitsschritte zur Herstellung der Einzelteile und zum anderen über die einzusetzenden Materialien klar werden. Ferner dienen die zur Simulation der Funktion Ihres Objektes. Mit dem Vormodell sollten Sie spätestens bis zum zweiten Treffen fertig sein.

Teil II
Nach der gemeinsamen Besprechung Ihres Vormodells mit den Werkstattleitern werden Sie einem Werkstattpaten (Werkstattleiter) zugeteilt, der Sie über die gesamte Dauer des Projektes begleiten wird. Beginnen Sie mit der systematischen Arbeitsplanung und sofern nicht bereits vorhanden mit der Entwicklung von Herstellungsvorrichtungen zum Bau Ihres Endmodells. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Präzision der Ausführung. Vermeiden Sie durch eine gute Planung überflüssige Maschinenbenutzung und versuchen Sie so viel wie möglich mit manuellen Bearbeitungstechniken auszukommen. Verwenden Sie nur die von den jeweiligen Werkstätten vorgegebenen Materialien und Bearbeitungstechniken. Die Materialien werden in der Werkstatteinführung vorgestellt. Nutzen Sie bei der Planung die verschiedenen Materialeigenschaften aus. Erlaubt ist das Herstellen der Formen aus einem Material, einer Kombination aus Materialien, sowie dem Wechsel des Materials über das Objekt hinweg.