Face it – Eine neue Generation Emojis

In unserer Semesterarbeit befassen wir uns mit den kleinen Bildchen, die wir heutzutage in der digitalen Kommunikation zuhauf benutzen. Emojis werden in Europa viel genutzt und vereinfachen die Übermittlung von Gefühlen und Zuständen, wenn unsere Stimmlage und Gestik dies nicht zu tun vermag. Nach einiger Befragung und Recherche haben wir festgestellt, dass Emojis nicht als direkter Ersatz fungieren. Sie sind eher ein Zusatz, der das Geschriebene untermauert bzw. verdeutlicht und dem Empfänger auf den ersten Blick einen groben Überblick über das geschrieben geben kann. Da die kleinen Bildchen einen solchen Boom erlebt haben, wurden in den letzten 15 Jahre immer mehr Emojis entwickelt, sodass wir mittlerweile eine riesige Auswahl an unterstützenden Elementen haben. Allerdings begann mit der Zeit eine Debatte darüber, warum es nur hellhäutige Emojis gäbe und so wurden im vergangenen Frühjahr auch Emojis entwickelt, bei denen man die Hautfarbe nun wählen kann, um Rassismus vorzubeugen. Ob das nun Sinn macht oder nicht eventuell genau das Gegenteil eingetreten ist, ist eine andere Frage. Wir möchten dieser Entwicklung von Emojis, in der ein enorm großer Pool an Bildern entstanden ist und wir schon den Überblick verlieren und unnötige Debatten entstehen, entgegen wirken. Wir möchten eine neue Reihe an Emojis entwickeln, die das wiedergeben, wozu sie erschaffen wurden, ohne irgendwelche aufwendigen Details und Potenzial zu Diskussionen.

Projekt von Magdalena Banning & Rebekka Schilken / Sommersemester 2015