Eine bionische Verpackung

Am Anfang der Projektphase wurden folgende Fragestellungen entwickelt und immer weiter verfeinert. Was ist eine Verpackung und was muss diese leisten? Welche Kriterien hat sie zu erfüllen? Wo findet man Verpackungen bei Pflanzen und wie funktionieren diese?

Die wesentlichen Aufgaben einer Verpackung bestehen aus Schutz und Konservierung, bei der die Arterhaltung im Vordergrund steht. Um diese Eigenschaften in ein Produkt übertragen zu können, mussten weitere Aspekte natürlicher Verpackungen untersucht werden. Eigenschaften wie Farbe, Form, Haptik, Ökologie, Modularität und Stabilität bzw. Konstruktion sind in der Gestaltung ebenfalls wichtige Faktoren. Bei der Betrachtung dieser Merkmale kam die Idee, bestehende Verpackungen zu vergleichen und sich auf 3 Eigenschaften zu beschränken. In dem Gemeinschaftsprojekt von Philipp Uhr und Lukas Oliver wurde die Modularität, das Material und somit die Stabilität bzw. der Aufbau des Materials und ein ansprechendes Farbkonzept welches bei der Handhabung des verpackten Produkts unterstützt, entwickelt. Die Idee ist ein auf Abwicklungen basierendes flexibel einsetzbares Verpackungsprinzip. Die Modularität entsteht durch eine Rasterung der Abwicklung, auf der einzelne Verpackungsmodule platziert werden können. Diese unterscheiden sich in ihrem Aufbau und können je nach Anwendungsfall frei platziert werden. Zusammengefasst soll eine Modulare Verpackung mit aus der Pflanzenwelt übertragener Schutzfunktion entwickelt werden, die bisherige Verpackungssysteme aufgreift und diese verbessert.

Ein Projekt von Philipp Uhr und Lukas Oliver  / Sommersemester 2014

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.